TOP Soziales Engagement

Das Themenorientierte Projekt Soziales Engagement (TOP SE) wird an Realschulen durchgeführt und hat die Sprachförderung von Grundschulkindern mit Flüchtlingshintergrund und Migrationshintergrund in Hemsbach / Sulzbach zum Inhalt.

Jeder Realschüler muss dabei während seiner Schullaufbahn 60 Zeitstunden Soziales Engagement leisten. Ziel des Themenorientierten Projektes Soziales Engagement ist, das Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Menschen zu wecken und zu fördern und die eigene Sozialkompetenz zu stärken. Dabei soll die Persönlichkeit gestärkt werden, indem neue Lebenswelten, kulturelle Hintergründe und Erfahrungen kennen gelernt werden. Bei der Durchführung dieses TOPs sollen die Schüler Gemeinschaft und Solidarität erleben und erfahren, dass sie als Person wichtig sind und gebraucht werden.

Anforderungen an das Projekt

  • Das Projekt ist besonders geeignet, die soziale Sensibilität und Entwicklung von Verständnis und Toleranz zu fördern.
  • Die Bedeutung der Sprache ist ein wichtiges Anliegen der Grundschulen und eine unerlässliche Voraussetzung fr die soziale Integration.
  • Die Entwicklung der sozialen Kompetenz ist eine Schlüsselqualifikation in unserer Gesellschaft, die in der Realschule gefördert werden soll.

Das Projekt soll diesen Anforderungen gerecht werden.

Pilotprojekt an der Carl-Engler Realschule

Die Carl-Engler-Realschule will im Schuljahr 2007 / 2008 als Pilotprojekt mit der Koordinierungsstelle für Sprache, Bildung und interkulturelle Verständigung Integration Central (IC) in Weinheim Sprachförderung an Grundschulen anbieten. Die 31 SchülerInnen einer 7.Klasse werden durch ihre Klassenlehrerin Frau von Fumetti sowie der Fachlehrerin Frau Brand in das TOP SE Projekt eingeführt. Als Einstieg in die Thematik werden die Schüler am 16. November 2007 die Koordinierungsstelle IC besuchen und an einem Workshop teilnehmen. Dadurch soll die Klasse über die Problematik von Familien mit Migrationshintergrund, besonders über die Bedeutung der Sprache, informiert werden. Die Schüler erhalten Lernboxen mit Arbeitsmaterialien und erhalten praktische Ratschläge zur Anwendung. Jeweils zwei Schüler werden einem Grundschulkind zugeordnet. Dieses erhält wöchentlich 1 Stunde Sprachförderung.