KiG Kita- und Grundschulpaten

Die Vorlesepaten

Das Projekt KiTa- und Grundschulpaten ( KiG) ist ein Projekt des Bildungsbüros Weinheim / Integration Central. Es wird gemeinsam mit der Albert-Schweitzer-, Friedrich-, Wald-, Dietrich-Bonhoeffer-Schule, Johann-Sebastian-Bach-Förderschule, der Kita Kuhweid im Mehrgenerationenhaus sowie der Stadtbibliothek umgesetzt. Gefördert wird es aus Mitteln der Freudenberg Stiftung, des Programms des Bundesfamilienministeriums „Mehrgenerationenhäuser II“ und durch das Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“.
In diesem Projekt fördern ehrenamtliche Lern- und Lesepaten die Lese- und Sprechfreude der Kinder durch spielerisches Heranführen an Bücher und Geschichten. Sie motivieren durch Vorlesen, ermutigen und sind Lesevorbilder. Die größeren Kinder unter-stützen sie individuell in ihren Lernprozessen und in ihrem Sprach- und Textverständnis.
Darüber hinaus bringt das Projekt die ältere und junge Generation zusammen und hat zum Ziel, engagierten Ehrenamtlichen, die gerne mit Kindern arbeiten, die Möglichkeit zur Mitarbeit zu geben und ihre eigenen Erfahrungen und ihr Wissen einzubringen.

Lesetreff in der KiTa Kuhweid

Ausgehend von der KiTa Kuhweid im Mehrgenerationenhaus Weinheim haben Ehrenamtliche Ende 2007 Lesepatenschaften für Kindergartenkinder übernommen. In einem als Lesetreff gestalteten Raum der KiTa führen die Patinnen und Paten die Kinder spielerisch in die spannende Welt der Bücher ein, singen, spielen und basteln mit ihnen und nehmen sich Zeit für sie. In den zurückliegenden Jahren ist es den 5 Lesepatinnen und –paten gelungen, eine gute und vertrauensvolle Beziehung zu den Kindern des Kindergartens aufzubauen.
Ansprechpartnerin KiTa Kuhweid: Antje Kerschbaum

Lesepatinnen an der Albert-Schweitzer-Grundschule

Auf diesem stabilen Fundament aufbauend und auch um die Kinder weiter am Übergang von der KiTa in die Grundschule zu begleiten, ist 2009 eine Kooperation mit der Albert-Schweitzer-Grundschule gefunden worden, die die Lesepatinnen in den Unterrichtsprozess an der Grundschule mit einbindet. Fünfmal die Woche unterstützen sechs Ehrenamtliche die Lehrkräfte, eine Lesekultur an der Schule aufzubauen und erfahren gleichseitig ihrerseits pädagogische Expertise von den Lehrerinnen. Im Anschluss an ihre Vorlesezeit in der Klasse üben die Lesepatinnen darüber hinaus mit 1-3 leseschwachen Kindern, die von den Lehrkräften ausgewählt werden. Textverständnis, Wortschatzübungen und die Unterrichtsmaterialien werden in dieser Leseübungs-Zeit (LÜZ genannt) intensiviert. Die Rückmeldungen sind durchweg positiv – es sind erste Lernerfolge bei den individuell geförderten Kindern zu sehen. Die Schule hat es verstanden, die Ehrenamtlichen sehr gut in den Schulalltag zu integrieren: sie sind geschätzte Jury-Mitglieder bei den Vorlesewettbewerben der Schule geworden, werden zu allen schulischen Veranstaltungen eingeladen und mitgedacht und sind auf der schulischen Homepage vertreten.
Ansprechpartnerin Albert-Schweitzer-Grundschule: Ursula Ridder-Nährig

Lesepatinnen an der Friedrich-Grundschule (Nordstadt)

Im April 2012 wurde das Ehrenamtsprojekt auch auf die Nordstadt ausgeweitet. An der Friedrich-Grundschule lesen mittlerweile zwei Lesepatinnen in den ersten Klassen vor. Auch hier werden im Anschluss einzelne Kinder von den Ehrenamtlichen individuell betreut; mit Materialien und Übungsblättern der Klassenlehrerinnen unterstützen sie den Lese- und Lernprozess der Kinder.
Ansprechpartnerin Friedrich-Grundschule: E. Ross

Lesepatinnen an der Waldschule

Über die Vorleseaktionen zum bundesweiten Vorlesetag im November 2012 (titel: „Grundschüler lesen Senioren vor“) wurden Kontakte zur Waldschule geknüpft, die dazu führten, dass seit diesem Jahr eine neue Lesepatin ihre Arbeit begonnen hat. Im Sommer 2013 soll eine weitere Lesepatin dazukommen. Die Rektorin hat die neue Lesepatin in einem Rundbrief an alle Eltern willkommen geheißen.

Begleitung und Information

In regelmäßigen Abständen finden gemeinsame Treffen aller aktiven Patinnen und Paten zum gegenseitigen Austausch, zum Ideensammeln, zur Reflexion und zur weiteren gemeinsamen Planung statt. Das Bildungsbüro berät, unterstützt und koordiniert die Ehrenamtlichen und sorgt für die gute Einbindung an den Institutionen.
Mittlerweile gibt es mit allen Grundschulen, an denen die Lesepatinnen tätig sind, Kooperationsverträge sowie Handreichungen für die Ansprechpartnerinnen. Für alle Ehrenamtlichen liegt ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vor und alle haben eine Verschwiegenheitserklärung unterschrieben.
Ansprechpartnerin Bildungsbüro Weinheim/Integration Central: Elke König

Fortbildung zur Religionsvielfalt in der Stadtbibliothek

Religionsvielfalt

Das Bildungsbüro Weinheim/Integration Central veranstaltete am 20. und 21. Juli 2015 in der Stadtbibliothek eine Fortbildung für Haupt- und Ehrenamtliche der Weinheimer Bildungskette zum Thema „Religionsvielfalt in der Einwanderungsgesellschaf“. Die Referentin Frau Dr. Ricca verstand es, bei den 16 Teilnehmerinnen ein Bewusstsein darüber zu schaffen, dass jede Person eine einzigartige weltanschauliche oder religiöse Identität besitzt, und dass alle großen Weltreligionen eine sogenannte „Goldenen Regel“ für das Zusammenleben der Menschen haben. Alle Teilnehmerinnen waren sich einig, dass für ihre Zusammenarbeit mit Kindern und Eltern unterschiedlicher Herkunft und Religion die eigene Sensibilisierung für Religionen und Religiosität sehr wichtig, ja fast unabdingbar ist.
Mehr in dem Artikel der Weinheimer Nachrichten

Fotostories von “Lesen macht stark” präsentiert

Lesen macht stark

Gleich mehrfach profitierten die 11-jährigen Schülerinnen und Schüler der Johann-Sebastian-Bach-Förderschule von dem Gemeinschaftsprojekt „Lesen macht stark” ihrer Schule mit dem Bildungsbüro und der Stadtbibliothek, das nach drei Monaten mit einer Abschlusspräsentation vor Eltern und Geschwistern zu Ende ging. Sie lernten nicht nur mit dem Tablet Geschichten zu dokumentieren und zu einer Fotostory umzusetzen, sondern erhielten auch einen Einblick in die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer des DLRG am Waidsee. Das Projekt hatte zum Thema: „Held auf vier Pfoten“, so dass auch ein Rettungshund immer mit dabei war. Bei ihm verloren auch die ängstlichen Kinder ihre Furcht vor Hunden. Und die Stadtbibliothek konnte am Ende einige neue Leseausweise ausstellen – sie hatten mit spannenden Hundebüchern die Kinder motiviert, Bücher auszuleihen. Denn im Mittelpunkt dieses Projektes steht die Leseförderung von Kindern und die Einbeziehung von Ehrenamtlichen. So standen den Kindern während der Projektdauer die beiden ehrenamtlichen Lesepatinnen der Schule zur Seite, die vorher in der Handhabung der Tablets geschult wurden.
Mehr in dem Artikel der Weinheimer Nachrichten

Kinder mit Tablets zum Lesen anregen - kann das funktionieren ?

Lesepaten

LESEN MACHT STARK geht in die 2. Runde: Gary, der Wasserrettungshund des Weinheimer DLRG, ist der neue "Held auf vier Pfoten" für die 12 Förderschüler der Johann-Sebastian-Bach-Schule, die bei dem Leseförderprojekt mitmachen. Seit März treffen sich die Zehn- bis Zwölfjährigen in der Stadtbibliothek und am Waidsee, um alles über ihren vierbeinigen Helden zu erfahren und nebenbei spielerisch und ohne Noten- und Leistungsdruck den Umgang mit Tablets zu lernen, Fotostories gestalten und zum Lesen angeregt werden. So wird die Begeisterung der Kinder für Tiere und die neuen digitalen Medien genutzt, um ihre Kreativität anzuregen und ihnen Lust zu machen, Geschichten zu erzählen und selbst ein Buch in die Hand zu nehmen.
Und auch bei der 2. Durchführung werden die Kinder wieder begleitet von den ehrenamtlichen Lesepatinnen des Bildungsbüros, die dafür in der Handhabung der Tablet-Rechner geschult wurden. In einer Abschlußpräsentation am 8. Mai werden die Schüler ihre Fotostories und Geschichten vor ihren Mitschülern, Eltern und Lehrern präsentieren.
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Siehe auch den Flyer zum Projekt

Neues Projekt bei den Lesepaten "Lesen macht stark: Lesen und Digitale Medien"

Bildungsbüro findet lokale Bündnispartner in der Johann-Sebastian-Bach-Schule und der Stadtbibliothek

Lesepaten

Das Lesen mit digitalen Medien gehört mittlerweile zum Alltag vieler Kinder und Jugendlichen dazu. Für die Leseförderung bieten sich dadurch neue Möglichkeiten, denn digitale Angebote haben ein großes Potenzial, Kinder und Jugendliche zum Lesen zu motivieren.
Aus diesem Grund hat sich das Bildungsbüro zusammen mit der JSB-Schule und der Stadtbibliothek um das Projekt "Lesen macht stark" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, das vom 'Deutschen Bibliotheksverband (dbv) in Kooperation mit der Stiftung Digitale Chancen umgesetzt wird, beworben und ist mit der Aktion "Helden gibt es überall!" ausgewählt worden. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Leseförderung von Kindern und Jugendlichen, für die der Zugang zu Bildung und Kultur nicht selbstverständlich ist. Darüber hinaus hat das Projekt zum Ziel, das zivilgesellschaftliche Engagement zu stärken und die Akteure nachhaltig zu vernetzen.
Die Lesepatinnen an der Bach-Schule sind in einer medienpädagogischen Schulung mit den Tablets vertraut gemacht worden und unterstützen bei dem bis Ende 2015 laufen
Siehe auch denBericht der Weinheimer Nachrichten vom 20. November
Siehe auch den Bericht der Weinheimer Nachrichten vom 16. Oktober
Siehe auch den Bericht der Weinheimer Nachrichten vom 17. September

Fortbildung im digitalen Zeitalter für Lern- und Lesepatinnen des Bildungsbüros

Lesen im Digitalen Zeitalter

Eine zeitgemäße Sprach- und Leseförderung im digitalen Zeitalter braucht neue Impulse, um Kinder und Jugendliche zum Lesen zu motivieren. Die hatte Christine Kranz, die Referentin von der Stiftung Lesen, im Gepäck, als sie nach Weinheim kam, um die Ehrenamtlichen im Bildungsbüro über die neuesten Entwicklungen zu informieren. Denn Leseförderung findet heute nicht mehr nur mit gedruckten Büchern statt.
Mehr in diesem Artikel der Rhein-Neckar Zeitung
Mehr in diesem Artikel der Weinheimer Woche

 

 

Mehrsprachiges Vorlesen in der Stadtbücherei: Den Schatz der Mehrsprachigkeit heben !

Das neue offene Angebot, das das Bildungsbüro zusammen mit der Stadtbibliothek auf den Weg gebracht hat, nennt sich „Mehrsprachiges Vorlesen“ und soll Kindern in Weinheim, die mehrsprachig aufwachsen, die Gelegenheit geben, Geschichten in ihrer Muttersprache zu hören. Aber auch für die deutsch-muttersprachlichen Kinder kann es etwas ganz Besonderes sein, den Klang einer fremden Sprache zu hören und zu erleben, wie viele verschiedene Sprachen in Weinheim gesprochen werden.
Einmal im Monat kommen zweisprachige Ehrenamtliche aus dem KiG-Projekt in die Bücherei und lesen Kindern in der schönen Atmosphäre der Stadtbibliothek vor. Die Premiere im März ist gut angekommen; beim zweiten Termin im April fanden sich schon viele Kinder mit ihren Müttern ein, um die deutsch-türkischen Geschichten zu hören.
Mehr in dem Artikel der Weinheimer Nachrichten vom März 2014
Mehr in dem Artikel der Weinheimer Nachrichten vom April 2014

Start des Projekts „GENIAL für Bildung“ mit „KiG“

Die KiTa- und Grundschulpaten im Mehrgenerationenhaus, in der Albert Schweitzer-, der Friedrich- und der Waldschule haben seit 01.01.2011 Rückenwind durch den Generali Zukunftsfonds (GZF) bekommen. Persönlichkeiten des Weinheimer Lions Club waren zusammen mit dem BildungsbüroWeinheim/Integration Central die Wegbereiter dieses Projekts. Damit kann die Arbeit der KiTa- und Grundschulpaten nach den Standards der Weinheimer Bildungskette weiter gehen und professionell begleitet werden durch Elke König vom Bildungsbüro. Sie ist Ansprechpartnerin in der dortigen „Fachstelle Ehrenamt in der Weinheimer Bildungskette“ und koordiniert und unterstützt die KiG-Paten und individuellen Lernbegleiter/innen.
Dabei arbeitet sie Hand in Hand mit ihrer Kollegin Sabine Beckenbach, die ihrerseits bei Job Central die Fachstelle Ehrenamt betreut und dort die Paten und individuellen Lernbegleiter/innen des Weinheimer Unterstützerkreises Berufsstart (WUB) unterstützt. Die langjährigen Erfahrungen und die Expertise des WUB sollen auch für den Aufbau des noch neuen Bürgerschaftlichen Engagements am Übergang Kindergarten-Grundschule in der Weinheimer Bildungskette genutzt werden.

Qualifizierung für ehrenamtliche Lesepaten

Über den Generali Zukunftsfonds können jetzt noch bessere Rahmenbedingungen für die Ehrenamtlichen geschaffen werden u.a. durch Fortbildungen und Weiterbildungsseminare.
Im zurückliegenden Zeitraum konnten so Seminare angeboten werden, an denen neben den KiG-Ehrenamtlichen auch Erzieherinnen und Hauptamtliche aus Weinheimer Schulen und viele andere bürgerschaftlich Interessierte teilnahmen. Neben der Einübung von praktischen Vorlesefähigkeiten wird in den Seminaren vieles über Literacy-Erziehung gelehrt, wie man eine lesefreundliche Atmosphäre schafft, geeignete und altersgemäße Literatur auswählt und mit Stimm- und Sprechtechniken die Geschichten „lebendig“ werden lässt. Im letzten Seminar erfuhren die 26 Teilnehmerinnen die Grundlagen der „gewaltfreien Kommunikation“ oder wie man mit Kindern achtsam und einfühlsam kommuniziert. Alle Referentinnen werden sorgfältig ausgesucht und sind erfahrene Bildungsreferenten.
Mehr in dem Artikel in den Weinheimer Nachrichten
und in Weinheim Aktuell

Auf die LIONS ist Verlass

Das gemütliche rote Sofa aus dem Lesetreff ist einfach mitgewandert. Es steht nun in einem neu hergerichteten Raum der Kindertagesstätte Kuhweid und lädt die Kindergartenkinder wieder zum Kuscheln und zum Lauschen ein, wenn „ihre“ Lesepatinnen und –paten ihnen vorlesen. Die sechs Ehrenamtliche aus den Reihen der LIONS sind in den letzten 3 Jahren feste Bezugspersonen für die Kinder geworden - sie kommen einmal die Woche zum Vorlesen, Erzählen, Basteln und Singen in die Kuhweid. Aber die LIONS unterstützen den Kindergarten auch finanziell – sie haben schon den alten Lesetreff eingerichtet und auch wieder die Ausstattung des neuen Raums übernommen. Der Umzug des Lesetreffs war nötig geworden ist, weil in der KiTa eine Krippengruppe für Kleinkinder eingerichtet wird.
Artikel Weinheimer Nachrichten vom 22.04.2010
Artikel Weinheim Aktuell vom 23.04.2010


  Flyer zum Projekt